Güteverband Transportbeton

Wiedner Hauptstraße 63 | A-1045 Wien
Tel.: +43 (0) 5 90 900-4882 | Fax: +43 (0) 5 90 900-4881

Sieger des GVTB-Betonpreises 2017

„Das Haus der Volkskulturen“

Das Siegerprojekt „Das Haus der Volkskulturen“ in Salzburg ist ein deutliches Zeichen – in mehrfacher Hinsicht. Mit dem Siegerprojekt wurde ein Bauvorhaben realisiert, das beweist, dass auch bei innerstädtischen Bauaufgaben unseren Unternehmen keine Herausforderung zu groß ist – und von unserer Branche bravourös gemeistert wurde.“

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Lehre mit Beton

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Vorzeigeprojekte

Weithin sichtbares Zeiches

Ein beispielgebendes Projekt eines öffentlichen Auftraggebers – ein mutiges Gebäude mitten in die beengte Situation der Stadt zu stellen. Die Fassade ist höchst unterschiedlich gestaltet, was nicht nur architektonisch eine Herausforderung bedeutet, sondern auch eine hochqualitative Expertise in der Planung und sorgfältigen Ausführung benötigt. Max Rieder ist der Planer des Projekts, das in nur 16 Monaten Bauzeit im Innenhof des Petersbrunnhofes, mitten im Zentrum von Salzburg, realisiert wurde.

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Träume brauchen Räume

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Die schafft ein Keller für das ganze Haus: Neben Stauraum werden hier auch Träume von Musik- oder Partyraum wahr – Lärmschutz inklusive! Darüber hinaus sorgt das Raumwunder Keller in einem Gebäude aus Beton ganzjährig für ein gutes Raumklima.

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GVTB-Betonpreis 2018

Gesucht sind Projekte, in denen Transportbeton maßgeblich zum Einsatz kam.
Reichen Sie jetzt Ihr Projekt ein!

Einreichfrist: 31.01.2019

Folgende Aspekte stehen im Zentrum:

  • Nachhaltigkeit
  • Funktion
  • Innovation
  • Ausführungsleistung
  • Design

Als Siegerprojekt 2017 ausgezeichnet: Das "Haus der Volkskulturen" in Salzburg - Bild: © Rainer Iglar/Salzburg-Wien 2016

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der GVTB sucht zum sechsten Mal das beste Bauprojekt Österreichs aus Transportbeton, welches mit dem GVTB Betonpreis 2018 ausgezeichnet werden soll. Ziel dieser Initiative ist es, die interessantesten Projekte, bei denen Transportbeton eine wesentliche Rolle spielt, zu finden. Teilnehmende Unternehmen haben die einzigartige Chance, sich und die von ihnen belieferten Baufirmen, sowie auch die Bauherren der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wie auch schon 2017 wird es wieder eine Medienkooperation geben – nützen Sie die Gelegenheit, Ihre Leistungen, Ihr Know-how und Ihre Projekte einem breiten Publikum zu zeigen!

Es wird jeweils in fünf Kategorien eine Auszeichnung vergeben (Kategoriesieger). Darüber hinaus wird die Jury einen Gesamtsieger küren. Im Zentrum steht die herausragende Verwendung von Transportbeton. Die hochkarätige Fachjury urteilt über die Qualität der Projekte.

Details zum GVTB Betonpreis 2018:

1. Einreichung

Reichen Sie Ihr Bauprojekt bis 30. September 2018 beim GVTB ein. Zur Einreichung von Projekten sind Transportbetonlieferanten, Architekten, Ausführende und auch Bauherren recht herzlich eingeladen.

Die eingereichten Projekte werden nach folgenden Kategorien bewertet:

  • Nachhaltigkeit
  • Funktion
  • Innovation
  • Ausführungsleistung
  • Design

Das Bauprojekt muss fertig gestellt und nicht älter als 3 Jahre sein und der verbaute Beton von Transportbetonlieferanten stammen, die Mitglied beim Güteverband Transportbeton sind.

Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen können Sie hier downloaden.

2. Unterlagen

Mind. vier druckfähige Fotos (mind. 300dpi, A3) des Projektes. Abgeklärte Bildrechte - Zustimmung für eine Veröffentlichung über Print- bzw. Online-Medien. Projektbeschreibung (max. eine A4-Seite – siehe Einreichformular). Auflistung aller wesentlich beteiligten Unternehmen (Einreichendes Unternehmen, Transportbetonlieferant, Architekt, ausführendes Unternehmen, Bauherr,...).

3. Ablauf und Preisverleihung

Eine Fachjury wird alle eingereichten Projekte bewerten und Auszeichnungen in den fünf Kategorien vergeben sowie einen Gesamtsieger küren. Die Jurysitzung wird Ende 2018 stattfinden. Die Unternehmen, deren Projekte eine Kategorieauszeichnung erhalten, werden durch den Güteverband Transportbeton verständigt. Die Preisverleihung für den Gesamtsieger wird im Rahmen der 40. Wintertagung des GVTB im Jänner 2019 stattfinden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb und viele Zusendungen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Ihr GVTB-Team

Güteverband Transportbeton, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Tel. 05 90 900-4882, office@gvtb.at, www.gvtb.at

GVTB-Betonpreis 2017

© Michael Hetzmannseder

Die Jury des GVTB-Betonpreis 2017 machte sich die Entscheidung für die Preisträger nicht leicht: Elmar Hagmann (Bauunternehmen Sedlak), Renate Hammer (Institute of Building Research & Innovation ZT GmbH, Vorsitzende der Jury), Bernd Affenzeller (Bau + Immobilienreport) und Johannes Kollegger (Institut für Tragkonstruktionen-Betonbau, TU Wien), mit dem Auslober (ganz links) Christoph Ressler (GF Güteverband Transportbeton).

© Rainer Iglar

Das Siegerprojekt des GVTB-Betonpreis 2017 ist das Haus der Volkskulturen in Salzburg.

Visionär, zukunftsweisend und nachhaltig

Der Güteverband Transportbeton, GVTB, lobte bereits zum fünften Mal den GVTB-Betonpreis für herausragende Bauwerke in puncto Transportbetonqualität aus. Die Jury des GVTB-Betonpreis 2017 machte sich die Entscheidung für die Preisträger nicht leicht: Renate Hammer, Institute of Building Research & Innovation ZT GmbH und Vorsitzende der Jury, Johann Kollegger, Institut für Tragkonstruktionen-Betonbau, TU Wien, Andreas Pfeiler, Fachverband Steine-Keramik, Bernd Affenzeller, Bau + Immobilienreport und Elmar Hagmann, Bauunternehmen Sedlak, diskutierten heftig die Vorzüge der einzelnen Projekte. Die Kriterien für die Auszeichnungen waren Nachhaltigkeit, Funktion, Innovation, Ausführungsleistung und Design.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des GVTB fand am 21. März 2018 die feierliche Preisverleihung in Waidhofen an der Ybbs statt. Peter Neuhofer, Vorsitzender des Vorstandes des GVTB, freut sich über die Vielfalt und den Ideenreichtum, der an den eingereichten Projekten ablesbar ist: „Eine Top-Ausführungsqualität mit Transportbeton ist ja mittlerweile selbstverständlich – aber dennoch, bei der Durchsicht der Projekte, bin ich beeindruckt, was unsere Branche leistet. Vor allem zeigt auch das Siegerprojekt, das die Innovationskraft von Transportbeton bei Architekten wie auch bei Bauherren angekommen ist und das freut mich natürlich besonders.“
Das Siegerprojekt „Das Haus der Volkskulturen“ in Salzburg ist ein deutliches Zeichen – in mehrfacher Hinsicht. „Ein beispielgebendes Projekt eines öffentlichen Auftraggebers – ein mutiges Gebäude mitten in die beengte Situation der Stadt zu stellen. Die Fassade ist höchst unterschiedlich gestaltet, was nicht nur architektonisch eine Herausforderung bedeutet, sondern auch eine hochqualitative Expertise in der Planung und sorgfältigen Ausführung benötigt“, erläutert Renate Hammer. Max Rieder ist der Planer des Projekts, das in nur 16 Monaten Bauzeit im Innenhof des Petersbrunnhofes, mitten im Zentrum von Salzburg, realisiert wurde. Als besonders erfreulich bemerkte die Jury zudem den Einsatz von Stampfbeton: „Hier wurde altes Wissen neu verwendet – das finde ich gerade bei einem Projekt in einer so sensiblen Umgebung besonders schön – und auch eine kluge Entscheidung“, ergänzt Johann Kollegger. Stampfbeton wurde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wegen seiner Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit auch bei größeren Bauvorhaben gerne eingesetzt.

Weithin sichtbares Zeichen

Peter Neuhofer erkennt in den ausgezeichneten Projekten wie auch insgesamt bei allen Einreichungen, ein klares Zeichen für die ausführende Qualität, nachhaltige Denkweise wie auch die exakte Planung: „Mit Transportbeton zu bauen, bedeutet nachhaltig bauen. Mit dem Siegerprojekt wurde ein Bauvorhaben realisiert, das darüber hinaus beweist, dass auch bei innerstädtischen Bauaufgaben unseren Unternehmen keine Herausforderung zu groß ist – und von unserer Branche bravourös gemeistert wurde.“
Neben dem Siegerprojekt ernannte die Jury zudem drei Auszeichnungen in den Kategorien Design, Funktion und Ausführung: Die Eigentumswohnungen am Rosenhügel, Wien, wurden für ihr Design ausgezeichnet; eine Auszeichnung für seine Funktion erhielt der neue Giraffenpark im Tiergarten Schönbrunn und der Austria Campus/The living office, Wien, für die Ausführungsleistung.
Die Details und die Urteile der Jury zu den Kategoriensiegern erläutern den Zugang zu der jeweiligen Einreichung.

Projekt Rosenhügel: „Das Projekt beeindruckt durch sein Design – und der Entsprechung von Material und Form. Ohne Beton wären die Formen nicht in dieser Qualität umsetzbar, es geht tatsächlich um ´den einen Guss´. Deshalb unsere Hochachtung vor der Architektur, dem Bauherren und nicht zuletzt dem Umgang mit dem Material Beton, denn auch die Betonqualität ist bei diesem siebenteiligen Wohnbau herausragend. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt vor allem für private Bauherren einen Anstoß liefern wird, eine spannende Architektur in Verbindung mit hohen ökologischen Ansprüchen zur realisieren. Die elegant geschwungenen Gebäude verfügen über ausladende Balkone – dadurch erhalten die Häuser eine fließende Form und die Grenzen zwischen Außen- und Innenraum verschwimmen.“

Neuer Giraffenpark im Tiergarten Schönbrunn: „Eine ansprechende und an der speziellen Bauaufgabe hervorragend entwickelte Architektur, die bei höchster Funktion die historische Substanz mit Neuem sensibel verbindet. Das Zusammenwirken im Sinne des Denkmalschutzes war mit Sicherheit eine Herausforderung. Die Dauerhaftigkeit des Materials trägt hier zum Gelingen maßgeblich bei. Details wie gestockte Sichtbetonoberflächen, die Einfärbung von Beton mit der typischen Giraffenzeichnung oder auch die Stützen als gestalterische Elemente, passen perfekt zu seinen Bewohnern. Das Endergebnis zeigt, was anspruchsvolle Architektur und herausragende Ausführungsqualität ermöglichen.“

Austria Campus/The living office: „Die Ausführungsleistung und nicht zuletzt die Logistik ist bei diesem Projekt herausragend – sieben Hochbaukräne und bis zu drei Betonpumpen arbeiteten gleichzeitig vor Ort. Beachtlich ist auch die gelieferte Qualität: Immerhin wurden hier in nur rund einem Jahr allein an die 115.000 Kubikmeter Beton geliefert und vor Ort verarbeitet. Bemerkenswert ist zudem der hohe Anspruch an Energieeffizienz – keine Selbstverständlichkeit für einen privaten Bauherren, noch dazu im Bürobau. The living office verbindet Arbeit, Alltag und Freizeit miteinander.“

Alle eingereichten Projekte im Überblick

Die Statements der Jury zu allen eingereichten Projekten im Überblick:

Aufbahrungshalle Gemeinde Eben am Achensee. „Die Antwort auf die Bauaufgabe wurde hier vorbildlich gelöst. Architektonisch und in puncto Materialwahl – Sichtbeton, Farbbeton – die Kombination ist außergewöhnlich. Die Zurückhaltung im Design lässt Raum für besinnliche Momente. Markant sind zudem die schrägen Wände als auch Betonflächen, die mit Sandstrahl- und Hydrophobiertechnik bearbeitet wurden.“

100% Bauen GmbH, Brunn am Gebirge. „Eine Firmenzentrale ist eine Visitenkarte – und diese ist hier markant und besonders gelungen. Zum Einsatz kommen Sicht- und Farbbeton, und eine umfassende Gebäudetechnik mit Bauteilaktivierung, das Gebäude wurde als Passivhaus ausgeführt und verfügt ausschließlich über ökologische Baumaterialien. Das Haus ist ein identitätsstiftendes Zeichen, das mit Sicherheit noch eine Vielzahl an Kunden und Partner überzeugen wird.“

Magna Vorplatzgestaltung, Graz. „Die Präsentationsflächen aus eingefärbten Sichtbeton verfehlen ihre Wirkung nicht – schlicht, einfach und elegant. Der Bauherr scheute keine Kosten und Mühen – sein Bauvorhaben kann als Hommage an Beton interpretiert werden: Für die dunkelgrauen, rautenförmigen Flächen wurde vorab ein Fundament mit Normalbeton in einer etwas kleineren Form als die Präsentationsfläche, betoniert. Erst auf diesem Fundament wurde dann die Präsentationsfläche aufgestockt.“

Neubau einer Sieb-Wasch-Brechanlage, Tirol. „Klare Formen – schlichte Ausführung – beachtliche Dimensionen, so präsentiert sich die Kiesaufbereitungsanlage auf dem Betriebsgelände. Bemerkenswert ist bei dem Projekt auch die rasante Bauzeit, in nur zwei Monaten wurden für den Aufgabebunker, die Vorbrecheranlage und das Sieb- und Waschgebäude mit Lagerbunkern insgesamt an die 3.000 Kubikmeter Beton in bester Sichtbetonqualität verarbeitet. Sichtbeton-Wandhöhen mit bis zu neun Meter beeindrucken zudem. Das Projekt verbindet zwei wesentliche Eigenschaften des Baustoffs Beton – einerseits seine Funktionalität und anderseits die natürliche Schönheit in seinem schlichten Design.“

Betonlabor Klessheim, Salzburg. „Das neue Laborgebäude ist zugleich Arbeitsraum und Spiegelbild der unzählig vielen Ausführungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Beton – an den Wänden sieht man die verschiedenen Varianten von Sichtbeton. Damit ist die Funktion des Gebäudes bereits außen ablesbar – eine innovative Idee für die Gestaltung eines Zweckbaus. In nur vier Monaten wurde das Projekt fertiggestellt.“

Rückfragen, weiteres Bildmaterial und Informationen:
Güteverband Transportbeton, GVTB
Christoph Ressler, Geschäftsführung
Tel.: +43(0)5 90 900-4882
office@gvtb.at

GVTB-Betonpreis 2016

Städtebaulich einzigartig: Das Haus der Pfarren Glanhofen und St. Nikolai in Kärnten – sensibel und zurückhaltend geplant von bauraum.architekten, vorbildlich umgesetzt von Draubeton und Stadtbaumeister Josef Willroider.

© Gerhard Maurer

Hochqualitativ und zukunftsweisend

Der Güteverband Transportbeton, GVTB, verlieh bereits zum vierten Mal den GVTB-Betonpreis für herausragende Bauwerke, die in puncto Transportbetonqualität, Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktion beeindrucken und zukunftsweisend in ihrer Gesamterscheinung sind.

Die Kriterien für die Entscheidung der Auszeichnungen waren Design-Originalität-Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Die Jury, bestehend aus Renate Hammer, Institute of Building Research & Innovation, Franz Stefan Huemer, Geschäftsführer Baunebengewerbe (anstelle des erkrankten Johann Kollegger, Institut für Tragkonstruktionen-Betonbau), Andreas Pfeiler, Fachverband Steine-Keramik und Wojciech Czaja, freischaffender Architekturjournalist, hatte die Wahl der Qual bei den elf Einreichungen. Heftigen Diskussionen folgte ein klares Ergebnis: Ein Sieger und drei Anerkennungen.

Im Rahmen der Wintertagung des GVTB am 17. Jänner 2017 in Großarl, fand die feierliche Verleihung statt. Peter Neuhofer, Vorsitzender des Vorstandes des GVTB, sieht in den eingereichten Projekte ein klares Zeichen, dass die Qualität kontinuierlich gesteigert wird und zukunftsweisende Projekte in allen Bereichen, vom Wohnbau bis zu Kunst, Kultur und Gewerbe- und Sonderbau, realisiert werden: „Ich bin beeindruckt von der ausgeführten Qualität unserer Unternehmen, aber auch über die Innovationskraft – mit den unterschiedlichen Bearbeitungen von Sichtbeton können unglaubliche Effekte erzeugt werden. Aber auch die Planungsqualität zeugt von der hohen Kompetenz im Umgang mit Transportbeton.“

Mit dem Projekt „Haus der Pfarren Glanhofen und St. Nikolai“ in Kärnten wurde ein einzigartiges Siegerprojekt gefunden: „Die Schlichtheit und Eleganz des kleinen Gebäudes zeigt die Idee eines angemessene Umgangs mit den Ressourcen Material und Raum, das sich zwei Gemeinden teilen. Die Schlichtheit und Zurückhaltung ist jedoch weit ab von Banalität. So geht von subtil gesetzten und sorgfältig gestalteten Verschneidungen in der Fassade eine Spannung aus, die auf die besondere Bedeutung des Gebäudes im Kontext mit der Kirche hinweist. Die Aufmerksamkeit des Besuchers wird zum Eingang und weiter auf den Durchtritt zum eigentlichen Zentrum der Kirchengemeinde gelenkt. Das Spiel von Licht und Schatten wird im Material selbst erkennbar aber auch im Zusammenwirken mit den verwendeten Holzelementen etwa am Eingang“, erläutert die Juryvorsitzende Renate Hammer. Die Relation von Aufwand und Nutzen – einfach und ästhetisch – überzeugte zudem die Jury.

Nachhaltige Signale

Für Peter Neuhofer wiederum ist das Siegerprojekt wie auch die drei Anerkennungen ein Zeichen für den steigenden Stellenwert des Themas Nachhaltigkeit: „Die Entscheidung für die Ausführung mit Transportbeton ist grundsätzlich eine nachhaltige und es freut mich besonders, dass ein ungewöhnliches Bauvorhaben, das Sichtbeton vorbildlich und in einer unaufgeregten Art und Weise eingesetzt hat, zum diesjährigen Siegerprojekt gekürt wurde. Auch der Verzicht auf zusätzliches architektonisches `Beiwerk´ finde ich gerade bei diesem Bau sehr gelungen – der Sichtbeton wirkt, ohne aufdringlich zu sein.“

Nach dem sorgfältigen Abwägen entlang der Kriterien für den Transportbetonpreis konnten zudem drei Anerkennungen vergeben werden: Für die Ortsplatzgestaltung Handenberg in Oberösterreich, für die Urnenanlage und Friedhofserweiterung in Pfons in Tirol und für das Bürogebäude „Püspök Windparkmanagement“ in Parndorf Burgenland.

Das Urteil der Jury zur Anerkennung für die Ortsplatzgestaltung: „Die expressive Gestaltung bringt die Bedeutung des zentralen Platzes für das Dorf zum Ausdruck. Dabei werden gezielt Verbindungen hergestellt und subtile Trennungen vollzogen. Neben den einfachen Formen der Sitzmauern und dem Sockel bildet das markante Flugdach über die bemerkenswerte Ingenieursleistung hinaus ein mutiges, raumbildendes Element. Das Material Beton steht dabei für Dauerhaftigkeit und korrespondiert mit dem Kirchengebäude in besonderer Weise. Es schafft mit seiner modernen Form sinnbildlich und offensichtlich eine Perspektive für die Zukunft des Dorfes.“

Die Anerkennung für die Urnenanlage erläutert Renate Hammer: „Eine skulpturale Intervention, die dem Thema des vergänglich seins mitten im Leben des Dorfes einen Platz gibt. Die Anordnung der Elemente Mauer und Säulen schafft Raum für Kontemplation. Die schlichte Gestaltung und der Umgang mit aufmerksam verarbeitetem Material Beton und Messing einerseits und Beton und farbigem Glas andererseits, zeigt beides: Die Realität der Endlichkeit und die Möglichkeit eines Übergangs.“

Das Bürogebäude „Püspök Windparkmanagement“ erhielt vor allem für sein Gebäudetechnikkonzept eine Anerkennung: „Das Projekt zeigt eine sorgfältige und umfassende Planung, die unterschiedlichen Aspekte nachhaltigen Bauens wurden berücksichtigt, ohne plakativ zu werden. Die architektonische Gestaltung bietet in einer unwirtlichen Umgebung eine Situation angenehmen Arbeitens. Speziell in der Innenhofsituation wird diese Absicht deutlich, wo geschützte Bereiche entstehen, die dennoch mit dem Außenraum verbunden bleiben. Beton führt über eine Art massiven Teppich ins Innere des Gebäudes, wo er die Architektur im Austausch mit weichen textilen Materialien bestimmt. Die Wirksamkeit des Sichtbetons als aktive Speichermasse, also zum Heizen und Kühlen mit Beton, passiert selbstverständlich und schlüssig im Gesamtkonzept von Funktionalität und ästhetischem Anspruch.“

Alle eingereichten Projekte im Überblick

Die Statements der Jury zu allen eingereichten Projekten im Überblick:

Rückfragen und Informationen zu allen Projekten:
Güteverband Transportbeton, GVTB
Christoph Ressler, Geschäftsführung
Tel.: +43(0)5 90 900-4882
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