Güteverband Transportbeton

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Sieger des GVTB-Betonpreises 2017

„Das Haus der Volkskulturen“

Das Siegerprojekt „Das Haus der Volkskulturen“ in Salzburg ist ein deutliches Zeichen – in mehrfacher Hinsicht. Mit dem Siegerprojekt wurde ein Bauvorhaben realisiert, das beweist, dass auch bei innerstädtischen Bauaufgaben unseren Unternehmen keine Herausforderung zu groß ist – und von unserer Branche bravourös gemeistert wurde.“

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Lehre mit Beton

Entdecke den Lehrberuf Transportbetontechnik

Nach Abschluss des Lehrberufes kannst du in voller Eigenverantwortung ein Transportbetonwerk leiten. Dafür wirst du von der Materialverwaltung über die Fuhrparkdisposition, von der Betontechnologie bis zur Qualitätssicherung und von der Mischtechnik bis zur Anlagentechnik über alle erforderlichen Kenntnisse verfügen. Finde mehr über diese spannende Lehre heraus!

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Vorzeigeprojekte

Weithin sichtbares Zeiches

Ein beispielgebendes Projekt eines öffentlichen Auftraggebers – ein mutiges Gebäude mitten in die beengte Situation der Stadt zu stellen. Die Fassade ist höchst unterschiedlich gestaltet, was nicht nur architektonisch eine Herausforderung bedeutet, sondern auch eine hochqualitative Expertise in der Planung und sorgfältigen Ausführung benötigt. Max Rieder ist der Planer des Projekts, das in nur 16 Monaten Bauzeit im Innenhof des Petersbrunnhofes, mitten im Zentrum von Salzburg, realisiert wurde.

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Träume brauchen Räume

Bühne frei für den Keller aus Beton

Die schafft ein Keller für das ganze Haus: Neben Stauraum werden hier auch Träume von Musik- oder Partyraum wahr – Lärmschutz inklusive! Darüber hinaus sorgt das Raumwunder Keller in einem Gebäude aus Beton ganzjährig für ein gutes Raumklima.

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Vorzeigeprojekte 2013

RÖNTGENORDINATION ENDER, GÄNSERNDORF

Die Röntgenordination Ender, Gänserndorf /Niederösterreich, geplant von den Architekten fasch&fuchs aus Wien, ausgeführt von Baumeister Lahofer aus Gänserndorf, überzeugte die Jury mit den eleganten Schwüngen, den edel ausgeführten tragenden Sichtbeton-Bauteilen und durch die konsequent verfolgte Nachhaltigkeit. Bei dem Bauvorhaben wurde eine Bauteilaktivierung implementiert. Dabei wird die Speicherfähigkeit von Beton zum Heizen und Kühlen genützt. Alle tragenden Wände und Decken wurden in höchst qualitativer Sichtbetonqualität ausgeführt. Diese erfolgten im Rahmen eines schlüssigen Materialkonzepts, entsprechenden Detailausbildungen – wie Schalbild und Stützenanschluss.

Die Ordination ist hell, freundlich und offen, die vielen Glasflächen schotten die Patienten nicht ab, sondern verbinden sie auf angenehme Weise mit dem Außenraum. Die roten Membranverkleidungen der Untersuchungsräume erzeugen eine positive Atmosphäre. Zusätzlicher Nebeneffekt der Sichtbetonflächen: Sie erfüllen neben der sauberen Optik die in einer Röntgenordination notwendige Strahlenschutzverordnung.

Bauherr: Dr. Klemens und Dr. Alexandra Ender
Architekt: fasch&fuchs
Ausführendes Unternehmen & Betonlieferant: Baumeister Lahofer GesmbH

VORARLBERGER LANDESMUSEUM, BREGENZ

Für den Umbau des Vorarlberger Landesmuseums wurden die Architekten Cukrowicz und Nachbaur beauftragt. In Zusammenarbeit dem Südtiroler Künstler Manfred Alois Mayr entstand ein Fassadenrelief, das mit seinem Licht-Schattenspiel in ständiger Verbindung mit dem Tageslicht und den Jahreszeiten steht. Die aufwendige Fassade wurde vor Ort in hängender Schalung hergestellt.

Die plastisch wirkende Fassade besteht aus 16.656 einzelnen Betonblüten, die in einem flächenfüllenden ornamentalen Streumuster über die Fassadenteile des Neubaus verteilt wurden. Als Inspirationsquelle dienten Fundstücke und Sammlungsteile aus dem reichen Fundus des Landesmuseums, historische Behälter und Gefäße aus Ton oder Glas, welche in der Römerzeit teilweise in Massenproduktion als „terra sigillata“ hergestellt wurden. Als Matrizen für die blütenartigen Motive dienten verschiedene Böden handelsüblicher PET-Flaschen. Das filigrane Muster erforderte die exakte Abstimmung der Rezeptur sowie eine perfekte Schalung, die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche – Kunst und Architektur.

Bauherr: Land Vorarlberg
Architekt: Cukrowicz und Nachbaur
Ausführendes Unternehmen: Arge Vorarlberger Landesmuseum – Jäger Bau, Rhomberg Bau, i+R Bau, Hilti & Jehle
Betonlieferanten: Express Beton GmbH & Co KG, Normbeton Ges.m.b.H & Co KG

NEUBAU DES BAHNHOFS LAMPRECHTSHAUSEN, SALZBURG

Die Ortschaft Lamprechtshausen ist die Endstation der Lokalbahn im Flachgau und hatte bis bis dato eine nur sehr einfache Einstiegssituation für den Fahrgast. Die Remise befand sich auf dem Platz des jetzigen Lokalbahnhofes. Durch das Zusammenfügen der zwei Funktionen Remise und Bahnhof wurde eine großzügige, barrierefreie, freundliche und funktionelle Situation für den Fahrgast geschaffen. Sichtbeton in höchster Qualität spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Das lichtdurchflutete Gebäude, konstruiert in Sichtbeton und Nurglas, ist asymmetrisch den Funktionen entsprechend, gestaltet. Um den architektonischen Herausforderungen gerecht zu werden, wurde für den Sichtbeton B2-Beton verwendet. Die ambitionierten Vorgaben des Bauherren verhinderten den Einbau eines SCC-Betons. Die angrenzende Gewerbefläche wird von dreidimensional geknickten und bepflanzten Betonscheiben quasi ausgeblendet. In Richtung Bushaltestelle, Park-and-Ride-Parkplätze und Fahrradabstellplätze öffnet sich der Raum und bietet eine überdeckte Zone. Der Besucher wird in der 105 x 14,5 Meter großen Halle aus Sichtbeton, die zwei Gleise mit Mittelbahnsteig überspannt und von den Stirnseiten aus zugänglich ist, empfangen. Zum öffentlichen ist das Gebäude verglast und somit komplett einsehbar. Das an dieser Seite drei Meter auskragende Dach ist ein starkes Zeichen – sorgt aber zugleich für ein witterungsgeschütztes Umsteigen zum Bus.

Bauherr: Salzburg AG – Salzburger Lokalbahnen
Architekt: udo heinrich architekten
Ausführendes Unternehmen: Kreuzberger Bau
Betonlieferant: Hager Tiefbau Ges.m.b.H.

LIBRARY AND LEARNING CENTER, LC, CAMPUS WU, WIEN

Das LC ist das markanteste Gebäude des neuen Campus WU – nicht nur aufgrund der exzentrischen Architektur Zaha Hadids, sondern auch aufgrund der gebauten Qualität, die dem ausführenden Unternehmen gelang. Beton als gestalterisches Element dominiert beim Campus WU. Die Anforderungen an die Sichtbetonqualität waren in dieser Dimension einzigartig. Hadid lieferte die Schalpläne wie auch die hohen Ansprüche an die Sichtbetonflächen. Der gewagte Entwurf – mit unzählig vielen Schrägen und Winkeln – forderte die Planung, Ausschreibung und letztlich das ausführende Bauunternehmen heraus. Doch Granit gelang in Zusammenarbeit mit dem Schalungsunternehmen Mewa und Wopfinger Transportbeton ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.

Vasko+Partner, der als Generalkonsulent in Arge mit BUSarchitektur beim Campus WU beauftragt war, wandte bei der Ausschreibung und Planung des Sichtbetons für das LC erstmals in Österreich die neue ÖVBB-Richtlinie „Sichtbeton-Geschalte Betonflächen“ an. Ein Betontechnologe unterstützte das Planungsteam bereits in der Ausschreibungsphase und war in der Folge in das gesamte Baugeschehen eingebunden. Die Entscheidung fiel auf den Beton Standard BQ2. Der Betontechnologe hatte im eigens für das LC gegründeten Sichtbetonteam eine Bauherrenvertretungsrolle inne. Zwei Mal wurden beim LC Wände wieder abgerissen – weil die Sichtbetonqualität unzureichend war – das dritte Ergebnis war und ist makellos.

Bauherr: Projektgesellschaft Campus WU
Architekt: Zaha Hadid Architects
Ausführendes Unternehmen: Granit Bau
Betonlieferant: Wopfinger Transportbeton

HWS Hagsdorf, Niederösterreich

Der Hochwasserschutz wird immer stärker Thema – auch für kleinere Gemeinden, vor allem jenen, die direkt an der Donau liegen. In Hagsdorf wurde eine Lösung zum Schutz der Menschen und der Umwelt gefunden. Schäden wie sie 2002 durch das Hochwasser verursacht wurden, sollten künftig nachhaltig verhindert werden.

Das Bauwerk entlang des Donauufers, das aus Dämmen und Mauern in Verbindung mit mobilen Hochwasserschutzelementen besteht, wurde vollständig aus Beton und Sichtbeton hergestellt. Besonderer Wert wurde neben der technischen Funktionalität auch auf die Gestaltung gelegt, um das mächtige Bauwerk in die Naturlandschaft entlang der Donau zu integrieren. Planer Otto Jungwirth, Werner Consult, lieferte den Entwurf und das Design für den Hochwasserschutz. Für den optischen Einklang mit der Umwelt wurden in den Beton Hartgestein eingelassen.

Spannend war die Fertigstellung geschwungenen 700 Meter langen Betonbaus – diese erfolgte trotz Hochwasser. Denn wenige Wochen vor der geplanten Fertigstellung des Hochwasserschutzes, wurden die Bauarbeiter von einer Überschwemmung überrascht. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung errichteten die anwesenden Baggerfahrer in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Gottsdorf, dem Hartsteinwerk Loja und der Firma Habsburg einen 400 Meter langen und zwei Meter hohen provisorischer Schutzdamm. Dabei drohte der Damm mehrere Male zu Bruch zu gehen und musste laufend verstärkt werden. Aufgrund des unermüdlichen Einsatzes aller Beteiligten konnte schlussendlich jedoch beinahe der gesamte Ortsbereich von Hagsdorf vor den Fluten geschützt werden. Die neue Anlage ist nun wie bei derartigen Projekten üblich, auf hundertjährliche Ereignisse ausgelegt.

Bauherr: Land Niederösterreich
Planung: Werner Consult
Ausführendes Unternehmen: Teerag-Asdag
Betonlieferant: Lasselsberger GmbH

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